Sind wir mal ehrlich: Feiertage sind richtig klasse. Endlich hat man Zeit für alles, was man gerne machen möchte: Dinge, die liegen geblieben sind, Zeit mit der Familie und Freunden verbringen, oder auch einfach mal Zeit für sich haben.

Heute zum ersten Mai möchte ich euch ein paar Anregungen geben, damit an den anstehenden Feiertagen auf keinen Fall Langeweile aufkommt… falls das überhaupt möglich ist. Ich habe mir nämlich vorgenommen, die Feiertage in diesem Jahr zu nutzen und mir bewusst Zeit und Ruhe zum Lesen zu nehmen. Vielleicht möchtet ihr euch ja anschließen.

1. Lieblingsbücher re-readen

Jeden Monat erscheinen unfassbar viele, spannende, neue Bücher und wir werden niemals Zeit haben, sie alle zu lesen. Damit sollte wir uns direkt abfinden. Dann fällt es uns auch schon direkt leichter mal wieder ein altes Lieblingsbuch in die Hand zu nehmen und es erneut zu lesen.

Meine Lieblingsbücher geben mir ein sehr angenehm heimeliges Gefühl – ein bisschen wie nach Hause kommen und ich nehme mir viel zu wenig Zeit für sie. Es ist auch garantiert nicht langweilig, denn bei jedem Lesen kann man etwas neues entdecken: eine Wendung, die man bisher nicht bewusst wahrgenommen hatte, eine neue Emotion, die man an dieser Stelle noch nicht gefühlt hat. Besonders, wenn das letzte Lesen schon eine Weile zurückliegt, werdet ihr feststellen, dass ihr viele Aspekte heute aus anderen Blickwinkeln betrachten könnt. Deshalb lohnt es sich, Lieblingsbücher mal wieder zur Hand zu nehmen.

2. Ein neues Genre muss her

Wir sind alle passionierte Leser_innen mit viel Bucherfahrung. Wenn es ums Lesen geht, sind wir echte Freizeit-Leseexpert_innen. Deshalb wissen wir auch genau was wir mögen, welches Buch uns anspricht und welches wir besser im Regal lassen. Aber glaubt ihr nicht auch, dass uns da vielleicht was entgeht? Warum also nicht zum Beispiel mal ein Sachbuch versuchen, auch wenn man eigentlich lieber Romane liest? Oder ihr greift mal zu einer Kurzgeschichtensammlung (zum Beispiel zu den Cat Person Storys). Eine Veränderung der Lesegewohnheiten hilft gegen eine Lese-Lethargie und im Anschluss kann man sich dann wieder getrost dem Lieblingsgenre zuwenden.

3. Blick über den Bücherrand

Nun ist schon fast wieder Sommer und das Wetter wird endlich wieder Garten-lesetauglich. Also geht los und verändert eure Leseumgebung! Man kann eigentlich fast überall lesen und ein freier Tag eignet sich besonders gut, um mal rauszukommen und woanders zu lesen. Wie wäre es mit einem Bücherpicknick mit Freunden? Jeder bringt ein Buch und was zu essen mit und dann wird munter getauscht und geteilt – sowohl das Essen als auch die Bücher. Eine tolle Gelegenheit, neue Bücher zu entdecken und lecker zu picknicken.

4. Lesen und…

Geht es euch auch so, dass ihr neben dem Lesen noch zahlreiche andere Hobbys habt, denen ihr zu wenig Zeit widmet? Versucht doch mal das Lesen mit einem anderen Hobby zu verbinden. In meiner Freizeit backe ich sehr gerne Brot, nur ist das meist recht zeitaufwendig. An einem freien Tag habe ich dann mal beschlossen, beides zu kombinieren und während der Teig aufgeht oder backt, habe ich mich hingesetzt und gelesen. Das ging super und am Ende hatte ich leckeres Brot und bin in der Geschichte vorangekommen. Manche Bücher schlagen euch sogar schon Rezepte vor, wie zum Beispiel Jenny Colgans Roman Die Kleine Bäckerei am Strandweg, der mir sehr viel Lust zu backen gemacht hat.

5. Und zu guter Letzt noch ein Buchtipp

Der darf hier natürlich nicht fehlen. Wenn euch noch die richtige Lektüre fehlt, hab ich hier ein echtes Schätzchen, das mich letztes Jahr sehr begeistern konnte. Lucy Frickes Roman Töchter ist ein sehr unterhaltsamer Roadtrip, der in mir echt Abenteuerlust geweckt hat und der euch sicher genauso begeistern wird. In meiner Rezension zu Töchter erfahrt ihr mehr.

Und jetzt wünsche ich euch einen schönen, erholsamen, freien Tag!

1 Comment

  1. Es kann wirklich spannend sein, mal ein anderes Genre auszuprobieren. 🙂

    Gute Tipps.
    Viele Grüße
    Silke

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