Florence Fannings Abenteuer geht weiter! Nachdem der erste Band recht offen geendet hat, war ich umso gespannter, wie die Geschichte weitergeht. Und Florence hat mich nicht enttäuscht.

Zum Inhalt der Florence Fanning-Reihe

Die 24-jährige Florence lebte in Chandler Bridge bis die Steampirates es überfallen und kaum Überlebende lassen. Florence flieht und beschließt, ihren verschwundenen Vater zu finden. Unterwegs lernt sie Quinn kennen und die beiden erleben das Abenteuer gemeinsam. Allerdings verlieren sie sich aus den Augen als Florence in der Zwischenwelt gefangen wird. Florence möchte unbedingt ihren Vater retten und aus der Zwischenwelt entkommen, während Quinn versucht, zurück zu Florence zu kommen.

Go Florence!

Das coolste an Florence Fanning und die Zwischenwelt ist Florence. Sie ist tough, stark und sie kann es wirklich mit jedem aufnehmen, egal ob Mensch, Steampirate oder Riesenkrabbe. Ich mag ihre Art sehr gerne und deshalb hat mich auch ihr zweites Abenteuer sehr gefesselt.

Plötzlich ging ein Ruck durch den Flieger und er driftete nach rechts ab. Florence versuchte verzweifelt dagegen zu lenken, doch sie hatte keine Chance, die Maschine wieder auf ihre ursprüngliche Bahn zu bringen… Sie hoffte nur, heil nach unten zu kommen.

Perspektivwechsel

Aber Florence ist im zweiten Teil nicht die einzige wichtige Protagonistin. Quinn bekommt auch sehr viel Raum und das hat mir gut gefallen. Von Kapitel zu Kapitel ändert sich die Perspektive und das sorgt für Abwechsung und Spannung, da es die Handlung hinauszögert.

Ein Steampunk-Abenteuer

Nicht unbeachtet bleiben, sollten die Steampunk-Elemente. Steampunk ist ein Kunstgenre, das eine Mischung aus futuristisch, modernen Elementen mit der viktorianischen Zeit kombiniert. Das englische Wort steam (dt. Dampf) deutet bereits auf ein wichtiges Detail hin: dampfbetriebene Maschinen bilden einen Bestandteil des Steampunk.

In Florence Fanning und die Zwischenwelt gibt es genau wie im ersten Teil die Steampirates, die eine Mischung aus Roboter und Mensch darstellen und unheimlich brutal und skrupellos sind. Im Roman kommt es zu ein paar echt actionreichen Kampfszenen zwischen Mensch und Steampirate.

Mein persönliches Highlight ist allerdings Bela, ein Roboter, der gemeinsam mit Quinn unterwegs ist. Er ist total sympathisch, witzig und ich habe ihn sehr in mein Herz geschlossen.

Florence Fanning Buchcover Band zwei

Eine fremde Welt

Florences Welt hat mir schon im ersten Band sehr gut gefallen und auch im zweiten Band wird das sehr schön fortgesetzt. Die Fortsetzung spielt, wie der Titel schon sagt, zu einem großen Teil in der Zwischenwelt, in der Florence gefangen ist. Dort lernt sie seltsame Wesen mit ungewöhnlichen Bräuchen kennen und das wird im Buch sehr schön beschrieben.

Das Ende

Das Ende hat es natürlich auch in sich. Ich werde selbstverständlich nichts verraten, aber es ist wirklich spannend und lohnenswert. Es gab auch ein paar Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen, was für zusätzliche Spannung im Roman sorgt.

Mein Fazit

Ich bin und bleibe Florence-Fan. Schon im ersten Band hat sie mir unheimlich gut gefallen, auch wenn ich mit dem Roman nicht ganz auf Anhieb warm geworden war. Bei Florence Fanning und die Zwischenwelt war das ganz anders. Ich war direkt in der Handlung drin, habe mitgefiebert und die Protagonisten noch mehr in mein Herz geschlossen. Deshalb eine klare Leseempfehlung. Ihr solltet allerdings auf jeden Fall mit Florence Fanning und die Steampirates beginnen, da der zweite Band direkt an den ersten anschließt. Viel Spaß beim Lesen!

Side-Fact: Band drei wird es auch noch geben, ich freu mich schon drauf!

Auf dem Blog könnt ihr auch noch meine Rezension zu Florence Fanning und die Steampirates sowie ein Interview mit Autor Jo Romic nachlesen.

Florence Fanning und die Zwischenwelt | Jo Romic | 5.11.2018 | 221 Seiten | 7,99€ (D) | Taschenbuch

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