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#klassikercamp: Meine Leseplanung

Mein Herz schlägt für gute Klassiker. Und Klassiker sind meistens gut, sonst wären sie ja nicht Jahre nach Erscheinen noch brandaktuell. Leider nehme ich mir viel zu selten Zeit, um die literarischen Schätze meines Regals auch zu lesen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass die liebe Ursula @lese_verliebt 2019 zum #klassikercamp aufruft und uns alle motivieren möchte, mehr Klassiker zu lesen.

Zu diesem Anlass habe ich also in mein Regal geschaut und auch ein wenig geshoppt, um mir vier Klassiker für den Januar vorzunehmen, die ich euch hier gern vorstelle.

The Importance of Being Earnest and Other Plays von Oscar Wilde

Diese Buch mit fünf kurzen Theaterstücken habe ich mir speziell vorgenommen, um es in Irland zu beginnen. Oscar Wilde war nämlich Ire und während meines Auslandssemesters in Irland habe ich seine Bücher für mich entdeckt. Sein klassischstes Werk ist sicherlich Das Bildnis des Dorian Gray, das ich auch nur empfehlen kann. Die kurzen Theaterstücke sind Wildes Roman einerseits sehr ähnlich. Sie sind komisch, handeln von Verwechslungen und sie sind sehr ironisch was die gesellschaftliche Ordnung angeht. Andererseits sind sie aber auch recht kurz und nicht ganz so tiefgründig, wie Das Bildnis des Dorian Gray. Vier der fünf Geschichten habe ich mittlerweile gelesen und ich bin mir sicher, dass mir auch die letzte außerordentlich gut gefallen wird.

The Picture of Dorian Gray von Oscar Wilde

Machen wir direkt mit Wilde weiter. Auch der Roman von ihm steht auf meiner Leseliste für diesen Monat. Ich habe es bereits gelesen, aber ich freue mich auf den Re-Read. Beim ersten Mal habe ich es für die Uni gelesen und stand unterstarkem Zeitdruck. Diesmal möchte ich mir mehr Zeit nehmen, um Wildes Weisheiten wertzuschätzen. Mein Lieblingscharakter ist übrigens Lord Henry. Eine geniale Figur, die für viel Komik sorgt.

Three Dublin Plays von Sean O’Casey

O’Caseys Dublin Plays stehen schon seit 2015 ungelesen im Regal und das ist wirklich eine Schande. Die zwischen 1923 und 1926 geschriebenen Theaterstücke thematisieren den Konflikt in Irland und das finde ich wirklich spannend. Theaterstücke sind immer ein bisschen eigen. Man muss immer ein wenig die Vorstellungskraft ankurbeln und sich vom Romansetting verabschieden, aber wenn ich erst mal in der Stimmung bin, lese ich das wirklich gerne. Noch besser ist es natürlich, wenn man irgendwann mal die Chance hat, das gelesene Theaterstück aufgeführt zu bewundern.

Death of a Salesman von Arthur Miller

Dieses Stück habe ich neugekauft. Arthur Millers The Crucible habe ich zu Schulzeiten gelesen und das Theaterstück finde ich absolut genial. Deshalb wollte ich schon lange unbedingt nochmal ein anderes Buch von Miller lesen. In der schönen irischen Buchhandlung Books Upstairs in Dublin habe ich dann zugeschlagen und ich habe es mir auch direkt für Januar vorgenommen. Ich weiß gar nicht genau worum es geht… So geht es mir häufig mit Klassikern. Wenn ich gefragt werde: „Kennst du „Death of a Salesman?“ Dann denke ich: „Klar! Kenn ich! Arthur Miller und so.“ Aber wenn ich mal genauer nachdenke, muss ich feststellen, dass ich von der Handlung bisher keinen Schimmer hatte. Aber zumindest in diesem Fall werde ich das ändern.

Was sind eure liebsten Klassiker, die wir alle noch lesen sollten?

 

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Oh, The importance of being earnest habe ich mir vor genau zwei Minuten runtergeladen und werde es später wahrscheinlich anfangen, so ein Zufall 😀 Dorian Gray habe ich vor kurzem gelesen und mochte es auch ganz gern und Death of a Salesman steht hier noch im Regal.
Interessante Liste! Mir geht es auch so, dass ich von den meisten Klassikern nur den Titel kenne und ihn schon so oft gehört habe, dass ich mich fühle, als hätte ich das Buch längst gelesen, aber überhaupt keine Ahnung habe, worum es geht. Deshalb gehe ich aber immer erst recht unvoreingenommen an die Bücher ran, weil ich keine bestimmten Erwartungen habe 😀

Tatsächlich, auch wenn ich es bis kürzlich nicht kannte: „Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna“.

Liebe Grüße,
Zeilentänzerin

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