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Fazit und fünf Bücher meines #litnetzwerk-Wochenendes

Am 22. und 23.09 hat wieder ein #litnetzwerk-Kommentierwochenende stattgefunden, bei dem Buchbloggerinnen und Buchblogger sich vernetzen und gegenseitig ihre Beiträge lesen und kommentieren.

Das war für mich das zweite #litnetzwerk-Kommentierwochenede und der erste Erfolg, den ich verbuche, ist, dass mir ein technischer Ausfall des Blogs erspart geblieben ist. Die Kommentarfunktion hat standgehalten, die ist so ein bisschen mein Sorgenkind, weil ich damit ständig Probleme habe und auch bei den Blogs auf denen ich kommentiert habe, sind mir keine technischen Schwierigkeiten begegnet – es ist immer so ärgerlich, wenn man einen langen Kommentar tippt und dann lässt er sich nicht verschicken. Also können wir uns alle schon mal auf die Schulter klopfen.

Aber vor allem inhaltlich bin ich total begeistert von dieser Kommentier-Runde. Es waren unheimlich viele schöne Blogs dabei, obwohl ich noch längst nicht alle durchgeklickt habe und ich habe viele interessante Beiträge gelesen. Auch auf Twitter gab es eine rege Diskussion und einen sehr schönen Austausch. So wie ich es sehe, waren sich auch da alle einig, dass dieses #litnetzwerk-Wochenende sehr gelungen war.

Neben dem Wunsch viele neue, coole Blogs zu entdecken, hatte ich mir auch vorgenommen, ein paar neue Bücher auf die Wunschliste zu setzen. Weil ich schon geahnt habe, dass das wieder eskaliert, habe ich mir ein Limit von fünf Büchern gesetzt, die ich dafür auch auf jeden Fall lesen werde. Ich habe versucht, diese fünf sehr sogfältig auszuwählen und dabei habe ich fünf wirklich tolle Bücher entdeckt, auf die ich mich jetzt schon sehr freue und die ich euch jetzt zusammen mit dem Blog, auf dem ich sie entdeckt habe, vorstellen werde.

„Loyalitäten“ von Delphine de Vigan

Auf dem Leselust-Blog von Julia habe ich diese Buch entdeckt. Julias Blog unter dem Motto „Leselust statt Lesefrust“ hat mir beim Stöbern viel Freude gemacht und die Rezension zu Loyalitäten war eine der ersten, die ich dort gelesen habe. Das Buch landet auf meiner Leseliste, weil es sich sehr interessant anhört und weil Julias Beschreibung klingt, als wäre das ein Roman mit dem man ein paar schöne Stunden verbringen kann.

„Die Nachtigall“ von Kristin Hannah

Die Rezension zu Nachtigall habe ich auf Elas Blog Literaturliebe entdeckt. Der Blog hat eine ganz tolle Buchauswahl, wo ich vermutlich ewig stöbern könnte und gerade Nachtigall hat mein Interesse geweckt. Es beschäftigt sich mit dem zweiten Weltkrieg und zu diesem Thema habe ich in letzter Zeit einiges gelesen. Elas ehrliche Rezension hat in mir die Leselust geweckt und ich möchte sehr gerne mal sehen, wie mir das Buch gefällt.

„Das Kafka-Manuskript“ von Raimund A. Mader

Obwohl ich nicht so die Krimileserin bin, hat dieses Buch meine Aufmerksamkeit erregt. Ich habe es bei Sabrina auf lesefreude.at entdeckt. Sabrina hat unzählige schöne Rezensionen und ich werde hier in Zukunft sicher noch das ein oder andere tolle Buch entdecken. Erstmal werde ich mich aber an Das Kafka-Manuskript versuchen. Immerhin geht es um Kafka! Das klingt interessant. Ein klein wenig Bauchschmerzen bereitet mir der Umstand, dass Sabrina das Geschlechterverhältnis kritisiert…das ist sicher ein Punkt, der auch mich beim Lesen stören könnte. Aber ich freue mich trotzdem schon auf das Buch.

„Uns gehört die Nacht“ von Jardine Libaire

Auf dieses Buch bin ich nicht das erste Mal aufmerksam geworden. Aber zum ersten Mal hat es mich tatsächlich angesprochen. Mareike von Herzpotenzial beschreibt das Buch als eines der besten Bücher des Jahres und ihre Rezension hat mir das Buch wirklich nahe gebracht. Ich bin sehr gespannt, die Geschichte von Elise und Jamey zu erkunden und mir mein eigenes Bild davon zu machen. Besonders toll finde ich auf Herzpotenzial übrigens die Rezensionen zu Kinderbüchern. Auch wenn ich diese Bücher selten lese, finde ich die Rezensionen dazu total interessant.

„Fast genial“ von Benedict Wells

Zu diesem schönen Buch habe ich eine Kurzrezension bei Anka auf talesandmemories.de entdeckt. Sie empfiehlt dort noch zwei andere spannende Bücher und alle drei interessieren mich, aber Benedict Wells hat mich einfach am meisten angesprochen. Besonders weil Anka betont, dass es nicht sehr anstrengend zu lesen ist. Vom Ende der Einsamkeit hat mit zwar sehr gut gefallen, aber es war auch sehr schwermütig. Eine lockere Roadtrip-Geschichte mit einem überraschenden Ende klingt für mich perekt für diesen Winter.

Bücherstapel

Das schöne am #litnetzwerk ist für mich der Austausch und das Entdecken neuer Blogs und neuer Bücher. Unsere Blogs leben schließlich von Kommentaren und Silke von bearnerdette.de hat mir mit ihrem Tweet wirklich aus der Seele gesprochen.

Deshalb habe ich mir drei Dinge vorgenommen, die ich nach dem #litnetzwerk umsetzen möchte:

  1. Ich möchte meinen Blogroll mal wieder in die Sidebar packen. Beim letzten Absturz meines Blogs ist der auf wundersame Weise verschwunden und seitdem habe ich mich nicht nochmal rangesetzt und die Links wieder gesammelt. Das werde ich jetzt aber mal wieder machen.
  2. Ich möchte mehr auf Blogs lesen und kommentieren. Ich lese häufig Beiträge und kommentiere aber letztlich nichts. Das möchte ich ändern und wieder mehr auf anderen Blogs kommunizieren.
  3. Last but not least: Ich möchte dran bleiben und regelmäßiger auf dem Blog posten. Es kommt häufig so viel dazwischen und dann lese ich lieber oder schaue Netflix, aber ich möchte mir auch wieder mehr gezielte Zeit für den Blog freihalten.

Mein Fazit zum #litnetzwerk

Ich hatte sehr viel Spaß, habe viel kommentiert und viele Kommentare bekommen. Auf die fünf ausgesuchten Bücher freue ich mich schon sehr und werde sicher auf den Blogs noch mehr tolle Rezensionen lesen, die mich dann zum Buchkauf inspirieren. Das Litnetzwerk ist eine tolle Sache, bei der ich auch in Zukunft gerne weiter mitmache.

Hast du auch beim #litnetzwerk mitgemacht? Wie hat es dir gefallen?

 

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Ein toller Beitrag – klingt ja nach einem richtig tollen Wochenende mit vielen Inspirationen! Beim gegenseitigen Kommentieren muss ich mich auch an die eigene Nase fassen. Aber ein solches Wochenende ist immer ein guter Anlass, mal wieder seine Vorsätze zu erneuern 😉

Wie auf Twitter schon gesagt, finde ich die Idee super. Ich habe auch einige Bücher auf meine Wunschliste gepackt, aber ob ich sie wirklich lesen werde, sehe ich wohl mit der Zeit. Deine ausgewählten Bücher sind mir auch alle aufgefallen, aber größtenteils liegen sie noch zu weit außerhalb meiner Komfortzone, als dass ich mich aktuell daranwagen würde.
Ich hoffe, sie werden dir auch gefallen!
Mir hat das Litnetzwerk diesmal auch wieder sehr gefallen und ich habe einige neue Blogs entdeckt (unter anderem deinen :)). Kommentieren tue ich auch sonst gerne, aber das ist natürlich nichts im Vergleich zu diesem Extremfall vom Wochenende 😀 Viel Erfolg beim Umsetzen deiner Vorsätze 🙂

Hallo Lisa,

ein sehr schönes Fazit. Es freut mich natürlich sehr, dass dich meine Rezension angesprochen hat und du „Die Nachtigall“ auf deine Wunschliste gesetzt hast. Ich wünsche dir ganz viel Sapß beim Lesen.

Bei mir herrschte vor dem Litnetzwerk auch fast komplett Funkstille auf dem Blog, was irgendwie schade ist. Ich war total überfordert von den ganzen Kommentaren. Aber ich habe mir auch vorgenommen, dass ich versuchen will, mehr zu kommentieren. Ich lese immer ganz still und heimlich, aber zumindest zwei oder drei Sätze tun ja nicht weh. Ich hoffe, ich halte mit daran. 😀

Alles Liebe, Ela

Hallo Lisa!

Vielen Dank für die lieben Worte 🙂
Ich hoffe, dass Buch gefällt dir und bin schon gespannt was du bezüglich der Geschlechtergeschichte sagst.

Liebe Grüße
Sabrina

So ein tolles Fazit. Ich will auch künftig wieder öfter auf Blogs stöbern und kommentieren. <3

Viele Grüsse
Silke

Wow, wie schön, dass Dir das Litnetzwerk-Wochenende einen so schönen Motivationsschub für’s Bloggen und Kommentieren verpasst hat! Mir geht es eigentlich auch immer so. Selbst bei Blogs, die ich bei früheren Kommentierwochenenden kennengelernt habe und die ich wieder aus den Augen verloren habe, schaue ich dann wieder öfter rein. Und Neuentdeckungen gibt’s eigentlich immer.
Ich muss aber zugeben, dass es mir auch so geht wie Dir, dass ich viel lese, aber mir nicht immer die Zeit nehme, auch einen Kommentar zu hinterlassen. 2017 gab es eine Kommentar-Challenge, bei der ich dann doch eine Art Strichliste meiner Kommentare geführt und mehr kommentiert habe als früher. Man freut sich ja selbst über jedes Feedback und den meisten anderen Bloggern geht es natürlich auch so. Okay, am Ende ist es eine Zeitfrage, leider.
Liebe Grüße
Gabi

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