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„Palace of Glass – Die Wächterin“ von C.E. Bernard

Hallo ihr Lieben,

nachdem mir dieses Buch überall auf Instagram begegnet ist, war ich schon ganz gespannt darauf, es zu lesen. Noch dazu konnte ich es mit der lieben Janika zusammen lesen und wir hatten einen sehr interessanten Austausch über das Buch.

Zum Inhalt von Palace of Glass

Bildquelle: Randomhouse

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist. (Random House)

Meine Meinung

Palace of Glass war ein sehr interessantes Buch, das mit ein paar kleinen Schwächen ankommt. Die Handlung des Buches fand ich spannend und abwechslungsreich. Der Beginn hat mir besonders gut gefallen, denn Rea ist direkt in einen Straßenkampf verwickelt. Man bekommt so nach und nach die gesellschaftlichen Verhältnisse mit, die alles andere als fortschrittlich sind. Dabei spielt Palace of Glass eigentlich sogar in der Zukunft. Es hat mich während des Lesens ein wenig gestört, dass der Roman in unserer Welt spielt, also in Städten, die tatsächlich existieren. Ich hätte mir die Handlung auch durchaus an einem fiktiven Ort sehr gut vorstellen können.

Die Protagonisten

Rea fand ich am Anfang sehr sympathisch. Allerdings hat mir ihre Haltung später nicht mehr so gut gefallen und besonders negativ bewerte ich ihre Beziehung zum Prinzen. Der ist mir nämlich absolut unsympathisch und Rea ist total verschossen. Mein Buchliebling ist auf jeden Fall Blanc, der weiße Ritter. Er ist Franzose und dient in der königlichen Garde. Bis zum Ende des Buches bin ich mir nicht ganz sicher, ob er eventuell Gefühle für Rea entwickeln könnte. Mal sehen, was die Fortsetzungen noch bringen.

Hautkontakt

Ein sehr wichtiger Aspekt in Palace of Glass ist das Verbot von Hautkontakt. Darum dreht sich das Leben aller Londoner Bürger und dafür wurden allerlei Anpassungen gemacht. Zum Beispiel gibt es in der U-Bahn spezielle Vierecke, in denen man stehen muss, um zu vermeiden, dass man sich versehentlich berührt. Außerdem tragen die Menschen einen Kummerbund, das ist ein Gürtel, in den man seine Hände steckt. Ich fand diese Grundidee eine sehr interessante Ausgangslage für das Buch. Es ist unschwer vorstellbar, dass die Vorstellung, dass Gedanken nicht mehr einem selbst gehören eine weltweite Panik auslösen könnte. C.E. Bernard hat sich sehr viele Konzepte entwickelt, wie man Hautkontakt vermeiden könnte.

Seide und andere Stoffe

Magdalenen leiden unter einer Art Sucht nach Hautkontakt. Dieser lässt sich durch das Berühren von Seide stillen. Im Allgemeinen spielen Stoffe eine sehr wichtige Rolle in Palace of Glass. Rea arbeitet am Anfang des Buches als Schneiderin und sie hat ein großes Interesse an Stoff. Manchmal war mir das allerdings etwas viel. Reas Fähigkeit Gedanken zu lesen äußert sich darin, dass sie in Gedanken anderer eindringt und diese sich wie Stoffe anfühlen. Es war an einigen Stellen sehr langwierig beschrieben.

Mein Fazit

Ich kann Palace of Glass auf jeden Fall weiterempfehlen. Es hat Spaß gemacht zu lesen und war sehr interessant. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass der zweite Teil noch ein paar spannende Entwicklungen enthält, die ich sehr gespannt erwarte.

Palace of Glass | C.E. Bernard | Penhaligon | 19.03.18 | 417 Seiten | 14,00€ (D) | Paperback

 

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